Platin-Keramik-Temperatursensoren nach DIN EN 60 751, Bauform PK (906022)
Eigenschaften
- Für Temperaturen von -200...+800°C
- Genormte Nennwerte und Toleranzen
- Als Einfach- oder Doppel-Temperatursensor
- Weiter Temperaturmessbereich
- Hohe Temperaturschockbeständigkeit
- Hervorragende Temperaturwechselstabilität
Beschreibung
Platin-Keramik-Temperatursensoren verwenden als Gehäusebasis ein Keramikrohr, in welchem sich zwei oder vier Drahtwicklungen befinden. Platin-Keramik-Temperatursensoren in Bauform PK zeichnen sich insgesamt durch den weitesten Temperaturmessbereich aller Platin-Temperatursensoren aus. Sie werden aber bevorzugt für Messungen höherer Temperaturen oder im Bereich der Analysen- und Labortechnik eingesetzt. Temperatursensoren der Ausführung „H“ sind für Einsatztemperaturen von -200 ... +600°C und Temperatursensoren der Ausführung „U“ für Einsatztemperaturen von -200 ... +800°C ausgelegt.
Der spezielle Innenaufbau dieser drahtgewickelten Temperatursensoren beugt weitgehend bleibenden Widerstandswertänderungen vor, welche bei anderen Bauformen in Zusammenhang mit starken Temperaturwechselbelastungen oder schockartiger Temperaturveränderung auftreten können.
Eine große Auswahl unterschiedlicher Ausführungen steht bei JUMO bereits ab Lager zur Verfügung. So sind sowohl Baugrößen, Temperaturmessbereiche und Toleranzklassen als auch die Anzahl der Messwicklungen variabel wählbar. Lediglich der Nennwert ist bei Platin-Keramik-Temperatursensoren allgemein, wegen des speziellen Innenaufbaus, nur auf 100 Ohm begrenzt.