Druckmessumformer

Druckmessumformer

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Ein Druckmessumformer (DMU) soll im besten Falle nach seiner Montage die Messstelle nie wieder verlassen. Das heißt, er soll über die gesamte Lebensdauer der Anlage hinweg funktionieren, in der er montiert ist. Um dies zu gewährleisten, muss der Messumformer auf seine Anwendung spezialisiert sein. Je nach Anwendung beinhaltet der Druckmessumformer eine der im vorherigen Kapitel beschriebenen Sensortechniken. Das Messsystem muss zum Medium passen – dies gilt für chemische wie auch für physikalische Eigenschaften. Neben Korrosionsbeständigkeit muss auch der Temperaturbereich beachtet werden und die Membran sollte gegen eventuelle Abrasion, d. h. vom Medium ausgehenden mechanischen Abrieb, beständig sein.


Das wohl wichtigste Kriterium neben dem Messbereich ist die Messgenauigkeit. In einem Hydraulikaggregat, das Drücke bis 600 bar erzeugt, spielt die Genauigkeit wohl eher eine untergeordnete Rolle, während das Hauptaugenmerk auf ausreichender Vibrationsfestigkeit und Robustheit gegenüber Druckstößen liegt. In einer verfahrenstechnischen Anlage, wo bereits geringe Druckabweichungen über den Prozess entscheiden, stehen Kennlinienabweichung, Temperatureinfluss und Langzeitstabilität im Fokus. Die Palette der angebotenen Druckmessumformer ist sehr groß, jedoch kann man prinzipiell zwischen drei Einsatzgebieten unterscheiden, an denen sich die Bauweise orientiert.

JUMO. Druckmessumformer dTRANS p30

Abbildung 1 Klassifizierung der Typen von Druckmessumformern