JUMO unterstützt aktiv die Gremienarbeit des German Water Partnership e.V.

Wasserspezialisten treffen sich in Fulda

Nach einigen Monaten virtueller Treffen war JUMO Anfang November Gastgeber des Arbeitskreises Industriewasser-wirtschaft der GWP e.V. (German Water Partnership e.V.). Im GWP sind rund 350 namhafte Firmen des deutschen und europäischen Wasser- und Abwasserfachs aktiv.

Der Arbeitskreis Industriewasser tagte zu aktuellen Themen seit langem erstmals wieder in Präsenz beziehungsweise in "hybrider" Form. 12 Besucher waren live vor Ort, weitere Teilnehmer über Internet zugeschaltet. Dr. Gerd Sagawe als Arbeitskreis-Leiter und Julia Braune, Geschäftsführerin des GWP e.V., eröffneten mit Matthias Kremer, Leiter des JUMO-Branchenmanagements, die Tagung im Morgensternhaus. Vorausgegangen war ein Netzwerkabend in einem Fuldaer Lokal mit vorheriger Stadtführung durch Matthias Kremer.

Wichtige Themen der Tagung waren die Initiativen der russischen Regierung zur Verbesserung der Wasserqualität im Wolgagebiet und des Baikalsees. Hierzu war die Deutsch-Russische Außenhandelskammer mit einem Vortrag zugeschaltet.

Einblicke in die aufwändige Wasseraufbereitung einer Papierfabrik gaben die verantwortliche Managerin für Umwelt- und Gesundheit Astrid Umana und der Produktionsleiter Phillip Katz der Papierfabrik Adolf Jass GmbH aus der Nachbarschaft der JUMO GmbH & Co. KG.

Das vom BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) geförderte „Industriekompendium Wasser/Abwasser“, das vom Arbeitskreis und den GWP-Mitgliedern erstellt wurde, steht kurz vor der internationalen Veröffentlichung. Mit Schwerpunkt auf die MENA-Region und Indien zeigt der GWP in dieser 120-seitigen Veröffentlichung die Bandbreite der Lösungsmöglichkeiten und Expertise der teilnehmenden Unternehmen.

JUMO ist mit einem Beitrag zur Optimierung der Zink-Gewinnung in Indien an diesem Kompendium beteiligt. Der optimale pH-Wert ist im nasschemischen Produktionsprozess mit einer JUMO-Systemlösung ständig unter Kontrolle und sorgt für reduzierten Chemikalieneinsatz und beste Ausbeute. Das Kompendium wird in Deutsch, Englisch, Französisch und Arabischer Sprache veröffentlicht. Außerdem wird es eine barrierefreie Version in Blindenschrift geben.

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